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Spanien ist nicht einfach nur ein Reiseziel. Es ist ein Gefühl. Das goldene Licht, das bei Sonnenuntergang über uralte Steinmauern gleitet, das ferne Klingen einer Gitarre in einer engen Gasse, der Duft von Safran aus einer Küche, die du nicht ganz ausmachen kannst. Wenn du mehr suchst als einen Urlaub von der Stange, belohnt Spanien deine Neugier an jeder Ecke. Und kombinierst du das mit einer außergewöhnlichen Unterkunft, wie du sie bei Book a Weird Place findest, wird aus einer Reise eine Geschichte, die du noch Jahrzehnte erzählst.
Spanien umfasst rund 505.000 Quadratkilometer auf der Iberischen Halbinsel und ist damit das größte Land Südeuropas und das viertgrößte Europas. 2025 lebten hier über 49 Millionen Menschen. Im Nordosten grenzt das Land an FR und Andorra, im Westen an PT, im Osten und Süden ans Mittelmeer und im Norden sowie Nordwesten an den Atlantik. Dazu kommen die Balearen im Mittelmeer, die vulkanischen Kanaren rund 1.500 Kilometer vor der südlichen Küste nahe Afrika sowie die autonomen Städte Ceuta und Melilla an der nordafrikanischen Küste. Die geografische Vielfalt ist enorm.
Das Landesinnere wird von der Meseta Central dominiert, einer riesigen Hochebene auf durchschnittlich etwa 660 Metern über dem Meeresspiegel. Damit ist Spanien nach der CH das zweithöchste Land Europas. Die Pyrenäen erstrecken sich über rund 490 Kilometer entlang der Grenze zu FR, mit Gipfeln über 3.400 Metern. Im Süden ragt in der Sierra Nevada der Mulhacén mit 3.482 Metern als höchster Berg des spanischen Festlands auf. Und auf Teneriffa erhebt sich der ruhende Vulkan Teide auf 3.718 Meter, der höchste Punkt Spaniens und die dritthöchste Vulkaninselstruktur der Erde.
Spanien besitzt etwa 8.000 Kilometer Küstenlinie und rund 1.800 Flüsse. Zu den wichtigsten zählen der Tajo, der längste Fluss der Iberischen Halbinsel, der Ebro, der Duero und der Guadalquivir. Der Lago de Sanabria ist der größte Gletschersee der Halbinsel. Außerdem liegt hier mit der Wüste von Tabernas in Almería die einzige echte Wüste Europas, bekannt als Kulisse zahlreicher Hollywood-Western.
Wenn du denkst, Spanien besteht nur aus Sonne und Sangria, lass dich überraschen. Kaum ein anderes europäisches Land ist klimatisch so vielfältig. Insgesamt wurden mindestens 13 verschiedene Köppen-Klimazonen festgestellt. Im Schnitt scheint die Sonne rund 3.000 Stunden pro Jahr, in Regionen wie Huelva oder Sevilla sogar über 3.500 Stunden. Der Mittelmeerraum im Süden und Osten bietet heiße, trockene Sommer und milde Winter. Zentralspanien hat kontinentales Klima mit Sommern über 35 Grad Celsius und Wintern, in denen die Berge rund um Madrid schneebedeckt sind.
Dann gibt es noch das grüne Spanien im Norden, von Galicien über Asturien und Kantabrien bis ins Baskenland. Hier regnet es häufiger, Buchen- und Eichenwälder prägen die Landschaft, und die Temperaturen erinnern eher an IE oder das UK als an Andalusien. Die Kanaren locken mit subtropischem Klima und sind ganzjährig ein attraktives Ziel mit milden Wintern und angenehm warmen Sommern.
Spanien zählt beeindruckende 50 UNESCO-Welterbestätten und liegt damit weltweit auf Platz fünf. Dazu gehören die über 35.000 Jahre alten Höhlenmalereien von Altamira in Kantabrien ebenso wie die modernistischen Meisterwerke von Antoni Gaudí in Barcelona. Die Alhambra in Granada, die Mezquita-Kathedrale von Córdoba, das römische Aquädukt von Segovia, die Altstadt von Santiago de Compostela, die Kulturlandschaft der Serra de Tramuntana auf Mallorca und der Nationalpark Teide auf Teneriffa sind nur einige Beispiele. Auch der Jakobsweg, die befestigte Altstadt von Ibiza mit ihrem einzigartigen Seegras Posidonia oceanica und der Herkulesturm in A Coruña, der älteste noch erhaltene römische Leuchtturm der Welt, tragen das UNESCO-Siegel.
Egal wo deine besondere Unterkunft liegt, eine kulturelle oder natürliche Sehenswürdigkeit von Weltrang ist meist nicht weit entfernt.
Spanien zieht seit jeher Besucher an. Doch die Art zu reisen verändert sich. Immer mehr Menschen suchen nach Unterkünften mit Charakter statt nach Standardhotels oder austauschbaren Ferienwohnungen. Genau dafür ist Spanien ideal:
Barcelona, Madrid, Costa del Sol kennt jeder. Doch Spanien hat weit mehr zu bieten. Hier ein paar Highlights, die viele verpassen:
Im Hinterland der Costa Brava liegt der Naturpark Garrotxa mit erloschenen Vulkanen, dichten Buchenwäldern und kleinen romanischen Kirchen in alten Kratern. Eine völlig andere Welt als die Strände nur eine Stunde entfernt.
Der Río Tinto leuchtet fast marsrot durch hohe Kupfer- und Eisenkonzentrationen. Eine alte Minenbahn fährt entlang des Flusses durch eine surreale Landschaft. Ganz in der Nähe warten in Aracena eine Burg auf dem Hügel und beeindruckende Tropfsteinhöhlen.
Eines der schönsten Dörfer Spaniens, hoch über dem Fluss Guadalaviar gelegen. Mittelalterliche Mauern, rosafarbene Häuser und enge Gassen wirken wie aus der Zeit gefallen. Der umliegende Naturpark ist zudem ein Top-Ziel für Kletterfans.
Zwei Renaissance-Städte im Herzen der Olivenhaine mit UNESCO-Status. Prächtige Paläste, Kirchen, traditionelle Keramik und hervorragende Küche erwarten dich, ganz ohne die Menschenmassen von Sevilla oder Granada.
Eine ehemalige römische Goldmine mit spektakulären roten Felsformationen. Wanderwege führen durch diese einzigartige Landschaft, die ebenfalls zum UNESCO-Welterbe gehört.
Raue Küsten, grüne Berge und eine Küche mit frischem Fisch, Käse und traditionell aus großer Höhe eingeschenktem Cider. Die Picos de Europa liegen direkt vor der Tür, und Oviedo gilt als einer der bestgehüteten Geheimtipps Spaniens.
Frühling und Herbst gelten als ideale Reisezeiten mit angenehmen Temperaturen und weniger Andrang. Der Sommer ist Hochsaison an den Küsten und sehr heiß im Landesinneren. Der Winter eignet sich für die Kanaren, zum Skifahren oder für Städtereisen ohne Hitze.
Das Hochgeschwindigkeitsnetz AVE verbindet große Städte schnell und komfortabel. Für ländliche Regionen lohnt sich ein Mietwagen. Inlandsflüge bringen dich zügig auf die Balearen oder Kanaren.
Amtssprache ist Kastilisch, doch auch Katalanisch, Baskisch und Galicisch sind verbreitet. In touristischen Regionen kommst du mit Englisch gut zurecht, aber ein paar spanische Wörter öffnen viele Türen.
Jede Region hat ihre Spezialitäten. Gazpacho und Jamón Ibérico in Andalusien, Pintxos im Baskenland, Paella in Valencia, Meeresfrüchte in Galicien, deftige Eintöpfe im Zentrum. Gegessen wird spät: Mittag selten vor 14 Uhr, Abendessen meist nach 21 Uhr. Mach einfach mit, es gehört dazu.
Spanien begeistert mit Vielfalt, Geschichte und Lebensfreude. Wenn du deine Reise rund um eine besondere Unterkunft planst, besuchst du das Land nicht nur. Du tauchst mitten hinein.
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