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Ungewöhnliche Unterkunft vermietung Griechenland

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Griechenland: Wo die Götter Urlaub machten und du es auch tun solltest

Es gibt ein Land, das wie eine ausgestreckte Hand in drei Meere greift, übersät mit Tausenden von Inseln, gekrönt von mythischen Bergen und durchzogen vom Duft von wildem Thymian und Oregano auf sonnenverbrannten Hängen. Dieses Land ist Griechenland. Und vielleicht ist es der spannendste Ort in Europa, um für deinen nächsten Urlaub eine besondere Unterkunft zu buchen.

Vergiss alles, was du über Griechenland zu wissen glaubst. Ja, die weiß getünchten Dörfer und das türkisfarbene Wasser gibt es wirklich. Aber dahinter verbirgt sich eine Welt aus Vulkankratern, in denen du schwimmen kannst, an Felsen hängenden Klöstern, die wirken, als hätten Riesen sie platziert, und Dörfern, in denen Menschen dank ihres Lebensstils ganz selbstverständlich über 90 werden. Griechenland ist viel eigenwilliger, wilder und überraschender, als es jede Postkarte zeigt.

Ein Land aus den Steinen von Gottes Sieb

Einer griechischen Legende nach verteilte Gott die Erde mit einem Sieb und nutzte die übrig gebliebenen Steine, um Griechenland zu erschaffen. Eine passende Ursprungsgeschichte für eines der spektakulär zerklüftetsten Länder Europas.

Zahlen, die die Landschaft erklären

  • Griechenland liegt an der Südspitze der Balkanhalbinsel in Südosteuropa und grenzt im Norden und Osten an Albanien, Nordmazedonien, Bulgarien und die Türkei. Drei Meere umarmen das Land: die Ägäis im Osten, das Ionische Meer im Westen und das Mittelmeer im Süden, darunter das Kretische und das Libysche Meer.
  • Das Land umfasst etwa 131.957 km² und ist damit ungefähr so groß wie England oder der US-Bundesstaat Alabama.
  • Rund 80 Prozent des Landes sind gebirgig. Der höchste Gipfel ist der Olymp mit 2.917 Metern über dem Meeresspiegel. Die alten Griechen glaubten, hier lebten die zwölf olympischen Götter.
  • Griechenland hat die längste Küstenlinie im Mittelmeerraum mit beeindruckenden 13.676 Kilometern.
  • Die Zahl der griechischen Inseln liegt je nach Quelle zwischen etwa 1.200 und 6.000. Rund 170 bis 227 davon sind bewohnt.
  • Die Bevölkerung beträgt etwa 10,3 bis 10,4 Millionen Menschen, davon lebt rund ein Drittel im Großraum Athen.
  • Das Klima ist überwiegend mediterran mit heißen, trockenen Sommern und milden, feuchten Wintern. Gleichzeitig gibt es hier elf verschiedene Klimazonen, von halbtrockenen Gebieten nahe Athen bis zu alpinen Bedingungen in den nördlichen Bergen.

Meer, Berge und alles dazwischen

Die griechische Landschaft wird von drei Elementen geprägt: dem Meer, den Bergen und den Ebenen dazwischen. Das Pindos-Gebirge zieht sich wie eine Wirbelsäule durch das Festland. Die Vikos-Schlucht fällt dort über 1.100 Meter in die Tiefe und zählt gemessen an ihrer Breite zu den tiefsten Schluchten der Welt. Im Norden bilden die Rhodopen eine bewaldete Grenze zu Bulgarien, während die Ebenen von Thessalien und Makedonien zu den wenigen flachen landwirtschaftlichen Regionen gehören.

Kreta, die größte griechische Insel, erstreckt sich über 260 Kilometer von Ost nach West und besitzt sogar schneebedeckte Gipfel. Einige der kleinsten Ägäis-Inseln liegen hingegen nur einen Steinwurf von der türkischen Küste entfernt. Diese enorme landschaftliche Vielfalt sorgt dafür, dass sich eine Reise nach Griechenland wie mehrere Länder auf einmal anfühlen kann.

Warum eine besondere Unterkunft in Griechenland buchen?

Manche Reiseziele bieten Strände. Andere Geschichte. Wieder andere fantastisches Essen. Griechenland vereint all das in einem sonnendurchfluteten Gesamtpaket und das mit einer Herzlichkeit, die du anderswo nur selten findest.

Ein Reiseziel für jeden Geschmack

  • Unglaubliche Vielfalt auf kleinem Raum: Innerhalb weniger Stunden wechselst du von einer pulsierenden Hauptstadt zu einem stillen Bergkloster, von einem Vulkanstrand zu einem Olivenhain, der seit über 6.000 Jahren Früchte trägt. Griechenland ist eines der wenigen Ziele, an dem Paare, Familien, Alleinreisende und Freundesgruppen gleichermaßen ihr Glück finden.
  • Die Nebensaison ist spektakulär: April bis Juni sowie September bis Oktober gelten als beste Reisezeit. Du genießt warmes Wetter, weniger Menschen, günstigere Preise und ein authentischeres Erlebnis. Besonders der September bietet warmes Meer, weicheres Licht und eine entspannte Atmosphäre.
  • Gute Erreichbarkeit: Ob du aus den USA, dem UK, DE, FR, BE, IE oder Australien anreist, Griechenland ist hervorragend angebunden. Der internationale Flughafen Athen ist das wichtigste Drehkreuz, viele Inseln verfügen über eigene Flughäfen oder sind durch ein gut ausgebautes Fährnetz verbunden.
  • Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis: Im Vergleich zu vielen westeuropäischen Ländern bekommst du hier viel für dein Geld. Das Essen ist ausgezeichnet, der Wein unterschätzt und die Erlebnisse sind oft deutlich günstiger als erwartet.
  • Echte Gastfreundschaft: In der griechischen Kultur hat das Willkommenheißen von Gästen einen hohen Stellenwert. Das Konzept der Philoxenia, also die Liebe zu Fremden, ist tief verwurzelt. Ob im Bergdorf oder am Meer, du wirst dich schnell wie ein Teil der Familie fühlen.

Mehr als Postkartenmotive

Akropolis und Sonnenuntergänge auf Santorin kennt jeder. Doch Griechenland hat viel mehr zu bieten, als die meisten Besucher entdecken. Hier ein paar Highlights, die dich überraschen könnten.

Meteora: Klöster im Himmel

In Zentralgriechenland ragen gewaltige Felsnadeln aus der Ebene von Thessalien wie natürliche Wolkenkratzer. Auf ihren Spitzen thronen byzantinische Klöster, teils nur über schwindelerregende Treppen erreichbar. Am besten besuchst du Meteora im Spätherbst oder Frühjahr, wenn es ruhiger ist und die mystische Stimmung besonders intensiv wirkt.

Die Mani-Halbinsel: Der wilde Süden

Ganz im Süden des Peloponnes liegt die Mani, eine Region aus steilen Hügeln, unberührten Buchten und Turmdörfern, die einst als Familienfestungen dienten. Die Höhlen von Diros mit ihren unterirdischen Seen und mythologischen Bezügen zur Unterwelt machen die Gegend einzigartig. Am Kap Tenaro steht ein Poseidon-Tempel, der bereits in Homers Ilias erwähnt wird.

Ikaria: Die Insel, auf der man das Sterben vergisst

Vor der türkischen Küste liegt Ikaria, eine der fünf sogenannten Blue Zones der Welt. Hier werden Menschen außergewöhnlich alt, etwa jeder Dritte über 90. Die Einheimischen führen das auf frischen Fisch, Wildkräuter, lokales Olivenöl und einen entspannten Umgang mit der Zeit zurück. Ein Besuch ist mehr als Urlaub, es ist eine Lektion fürs Leben.

Epirus: Der grüne Norden

Während viele Reisende auf die Inseln strömen, bietet Epirus im Norden dichte Wälder, Bergseen und eine beeindruckende Tierwelt mit Wölfen und Braunbären. Hier liegen die Vikos-Schlucht und das antike Orakel von Dodona. Die Stadt Ioannina mit osmanischer Architektur und Klosterinsel bleibt erstaunlich ruhig.

Griechenlands Weinrenaissance

Die lange Weintradition des Landes steht oft im Schatten des Olivenöls. Dabei entstehen hier einige der hochwertigsten Weine Europas, etwa aus Assyrtiko, Xinomavro oder Agiorgitiko. Von den Vulkanhängen Santorins bis zu den Hügeln von Nemea kannst du im ganzen Land an Weinproben teilnehmen.

6.000 Wildblumenarten

Rund 6.000 Wildblumenarten wachsen in Griechenland, etwa 600 davon ausschließlich hier. Im Frühling verwandeln Iris, Krokusse, Tulpen und wilde Orchideen Berge und Wiesen in ein farbenfrohes Blütenmeer.

Praktische Tipps für deine Auszeit

Beste Reisezeit

Ideal sind April bis Juni und September bis Oktober. Juli und August bringen Hitze, viele Besucher und höhere Preise. Zum Schwimmen ist das Meer von Juni bis September am angenehmsten warm. Im Winter ist es ruhig und kulturell spannend, viele Inseldienste pausieren jedoch.

Unterwegs vor Ort

Ein dichtes Netz an Inlandsflügen und Fähren verbindet das Land. Mit einem Mietwagen auf dem Festland oder größeren Inseln bleibst du flexibel. Auf kleineren Inseln sind Roller und Quads beliebt, manche Orte wie Hydra sind autofrei.

Essen und Trinken

Die griechische Küche kann weit mehr als Moussaka und Souvlaki. Probiere kretischen Dakos, Pastitsada von Korfu, frischen Fisch auf den Kykladen oder herzhafte Pitas aus Epirus. Dazu passt lokaler Wein oder Tsipouro. Und vergiss nicht Loukoumades, knusprige Teigbällchen mit Honig und Zimt.

Den Rhythmus respektieren

Die Mittagspause ist in Griechenland fast heilig. Viele Geschäfte schließen zwischen etwa 14 und 17 Uhr, besonders außerhalb Athens. Das Abendessen beginnt meist nicht vor 21 Uhr. Lass dich darauf ein, nimm dir Zeit und genieße das Tempo. Es könnte das Erholsamste an deiner Reise sein.

Währung und Sprache

Gezahlt wird mit dem Euro. Für Reisende aus den USA, dem UK oder Australien gibt es überall Wechselmöglichkeiten. Englisch ist weit verbreitet, doch ein paar griechische Worte wie efcharisto für Danke oder yia sou für Hallo bringen dir garantiert ein Lächeln ein.

Buche eine besondere Unterkunft und lass dich überraschen

Griechenland belohnt Neugierige. Wer Nebenstraßen erkundet, Einladungen auf einen Kaffee annimmt und noch einen Hügel erklimmt, entdeckt immer wieder Neues. Ob antike Ruinen, versteckte Buchten, Vulkanlandschaften, Bergklöster, Weinabende oder morgendliche Schwimmeinlagen im glasklaren Wasser, Griechenland übertrifft Erwartungen.

Buche eine besondere Unterkunft in Griechenland und schenke dir einen Urlaub, der ebenso überraschend wie unvergesslich ist. Mit Tausenden von Inseln, einer der längsten Küstenlinien im Mittelmeerraum und einer Kultur, die seit Jahrtausenden Reisende willkommen heißt, ist Griechenland nicht nur ein Reiseziel. Es ist ein Erlebnis, das dich lange begleitet.

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