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England ist das größte Land im Vereinigten Königreich und umfasst etwa 50.350 Quadratmeilen (130.395 Quadratkilometer). Zum Vergleich: Das ist ungefähr so groß wie der US-Bundesstaat Alabama oder ganz Griechenland. Und doch leben auf dieser vergleichsweise kleinen Fläche über 56 Millionen Menschen, was England zu einem der am dichtesten besiedelten Länder Europas macht. Es liegt auf den südlichen und mittleren zwei Dritteln der Insel Großbritannien und grenzt im Norden an Schottland, im Westen an Wales, im Osten an die Nordsee, im Süden an den Ärmelkanal und im Westen an die Irische See. Kontinentaleuropa ist nur 35 Kilometer (22 Meilen) entfernt, und durch den Eurotunnel gibt es eine direkte Bahnverbindung nach FR und BE.
Für ein so kompaktes Land ist die Landschaft erstaunlich vielfältig. Im Nordwesten liegt der Lake District mit Englands höchstem Berg, dem Scafell Pike mit 978 Metern (3.209 Fuß). Die Pennines ziehen sich wie ein Rückgrat durch den Norden, während dich im Südwesten die wilden Hochflächen von Dartmoor und Exmoor erwarten. Der Süden und Osten sind geprägt von sanften Hügeln, Kreidefelsen und langen Küstenabschnitten. England hat außerdem 10 Nationalparks, von den rauen Mooren Northumberlands über die ruhigen Wasserwege der Norfolk Broads bis zu den uralten Wäldern des New Forest und den dramatischen Klippen der Yorkshire-Küste.
England hat ein gemäßigtes ozeanisches Klima, stark beeinflusst vom Golfstrom. Dadurch sind die Temperaturen milder, als du es auf diesem Breitengrad vielleicht erwarten würdest. Die Winter sind meist kühl statt eisig, mit Durchschnittswerten zwischen 1 und 8 Grad Celsius (33 bis 46 Grad Fahrenheit). Die Sommer sind angenehm warm und liegen typischerweise zwischen 15 und 25 Grad Celsius (59 bis 77 Grad Fahrenheit), auch wenn es im Süden gelegentlich kurze Phasen mit über 30 Grad Celsius (86 Grad Fahrenheit) gibt.
Ja, England ist berühmt für seinen Regen, und ja, das Wetter kann sich mehrmals am Tag ändern. Genau dieses wechselhafte Klima sorgt aber für die berühmte sattgrüne Landschaft. Im Frühling blühen Gärten und Hecken voller Wildblumen. Der Sommer bringt lange Tage mit bis zu 16,5 Stunden Tageslicht im Juni. Im Herbst verwandeln sich Landschaften wie die Cotswolds oder die Yorkshire Dales in ein Meer aus Gold-, Rot- und Bernsteintönen. Und im Winter erwarten dich klare Spaziergänge, dramatische Himmel und die perfekte Gelegenheit, dich in einem jahrhundertealten Pub am Kamin aufzuwärmen. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz. Es gibt also nie den falschen Zeitpunkt, eine besondere Unterkunft in England zu buchen.
England ist ohnehin eines der faszinierendsten Reiseziele der Welt. Mit einer einzigartigen Unterkunft wird aus einem normalen Besuch ein unvergessliches Erlebnis. Hier erfährst du warum.
Die meisten kennen Englands große Attraktionen: Londons weltklasse Museen, Stonehenge, die Römischen Bäder in Bath, die Universitätsstädte Oxford und Cambridge oder die dramatische Küste Cornwalls. All das lohnt sich. Doch England hat noch viele weniger bekannte Schätze, die besonders neugierige Reisende begeistern.
Nur 40 Minuten von Stonehenge entfernt liegt das Dorf Avebury in Wiltshire, umgeben von einem der größten und ältesten Steinkreise der Welt. Anders als beim berühmten Nachbarn kannst du hier direkt zwischen den Steinen spazieren, oft fast allein. Ganz in der Nähe beginnt der Ridgeway National Trail, bekannt als älteste Straße Britanniens. Er führt 87 Meilen durch Kreidehügel vorbei an Hügelgräbern, eisenzeitlichen Festungen und in Hügel geschnittenen weißen Pferden.
Unter den Straßen des Küstenorts Margate in Kent verbirgt sich ein geheimnisvoller unterirdischer Gang. 1835 entdeckt, ist die Shell Grotto mit Mosaiken aus über 4,6 Millionen Muscheln geschmückt. Bis heute weiß niemand, wer sie gebaut hat oder warum. Ein Ort, der dich staunen lässt.
Diese markante Landzunge in der Nordsee beherbergt Englands ältesten noch stehenden Leuchtturm, die nördlichsten Kreideklippen der Küste und die größte Seevogelkolonie des Landes. Bei einer Bootstour unterhalb der Klippen kannst du Basstölpel und Papageientaucher beobachten und mit etwas Glück sogar Wale von den Aussichtspunkten aus sehen.
Tief im Dartmoor National Park wirkt dieser uralte, niedrig gewachsene Eichenwald wie aus einem Märchen. Verdrehte Bäume sind mit dichtem Moos bedeckt, Felsen von Wurzeln und Flechten umschlungen. Es fühlt sich an wie eine andere Welt und ist ein Paradies für Fotografen und Naturliebhaber.
Selbst viele London-Kenner übersehen dieses ruhige Viertel am Wasser im Stadtbezirk Westminster. Mit Kanälen, bunten Narrowboats und Cafés direkt am Wasser fühlt es sich weit entfernt vom Trubel der Stadt an. Von hier kannst du entlang des Kanals bis nach Camden oder zum Regent’s Park spazieren.
Der Northumberland National Park zählt zu den am wenigsten besuchten Parks Englands, bietet aber etwas ganz Besonderes: einige der dunkelsten Himmel Europas. In klaren Nächten siehst du die Milchstraße in beeindruckender Deutlichkeit. Besonders im Winter ist Sternegucken hier unvergesslich, manchmal sogar mit Nordlichtern über der Küste.
Ein großer Vorteil Englands ist seine kompakte Größe und die hervorragende Infrastruktur. Die Eisenbahn hier ist die älteste der Welt, die ersten Passagierstrecken eröffneten 1825. Heute umfasst das Netz rund 10.000 Meilen und verbindet Städte, Kleinstädte und viele ländliche Regionen effizient. London hat sechs große internationale Flughäfen, dazu kommen regionale Airports in Manchester, Birmingham, Bristol und Newcastle.
Wenn du lieber mit dem Auto unterwegs bist, profitierst du von einem dichten Straßen- und Autobahnnetz. Die M1 verbindet London mit Leeds, die M4 führt nach Wales, die M6 reicht bis an die schottische Grenze. Die Entfernungen sind überschaubar: Von London in den Lake District brauchst du etwa vier bis fünf Stunden, von Bath in die Cotswolds weniger als eine Stunde. Egal wo deine außergewöhnliche Unterkunft liegt, mehrere Regionen und Erlebnisse sind immer gut erreichbar.
Viele Erstbesucher sind überrascht, wie stark sich der Charakter je nach Region verändert. Trotz seiner Größe gibt es Dutzende Dialekte, lokale Traditionen und Spezialitäten. In Yorkshire erwartet dich herzliche, direkte Gastfreundschaft und legendäres Gebäck. In Cornwall geht alles etwas langsamer, und der Cream Tea wird mit zuerst aufgetragener Sahne serviert, was in Devon hitzig diskutiert wird. Die Midlands brachten die Industrielle Revolution hervor, und Städte wie Birmingham und Manchester sind heute lebendige Kulturzentren mit großartiger Gastronomie, Live-Musik und Street Art.
London ist natürlich eine Welt für sich. Mit rund 9 Millionen Einwohnern gehört es zu den kosmopolitischsten Städten der Erde, voller kostenloser Museen, historischer Pubs und Viertel mit ganz eigenem Charakter. Doch außerhalb der Hauptstadt entdeckst du ein ruhigeres, sanfteres England: alte Marktstädte mit schiefen Fachwerkhäusern, Fischerdörfer an steilen Klippen und weite Moorlandschaften, in denen du nur Wind und Vogelrufe hörst.
England belohnt Neugier. Die Geschichte reicht tief, die Landschaften sind unglaublich vielfältig und die kulturellen Eigenheiten machen einfach Spaß. Ob du durch uralte Wälder streifen, mittelalterliche Dörfer erkunden, unter einem der dunkelsten Himmel Europas Sterne beobachten oder einfach ein Pint in einem 500 Jahre alten Pub genießen willst, dein England-Erlebnis wartet schon.
Und wie wird es unvergesslich? Buche eine außergewöhnliche Unterkunft. Lass sie Teil deines Abenteuers sein. Überspring das Gewöhnliche und entscheide dich für etwas, das dich zum Lächeln bringt, Gespräche auslöst und aus einer normalen Reise etwas Besonderes macht. Stöbere durch die einzigartigen Unterkünfte in England und plane einen Urlaub, den du nie vergisst.